Iris

Guten Tag!

Guten Tag!

Herzlich willkommen! Ich bin Iris. (In manch einem Ohr klingt meine Vorstellung vielleicht etwas ungewohnt.) Ich lausche meinem Herzen, einer erblühenden Weiblichkeit und ich kümmere mich um unsere Familie und um unser Land. 

Seit Januar 2014 lebe ich mit Markus glücklich verheiratet in Grabow bei Blumenthal in der Prignitz in Brandenburg. Mein großer Sohn Paul lebt in Berlin Friedrichshain und besucht uns ab und an. Unsere Familie, Freunde und Weggefährten lernen sich bei unserer Großen Hochzeit am 20.Juni 2015 kennen.

In unserem Dorf hüte ich das Goldene Grabow und den Schwesternkreis. In unserem Land hüte ich 2015 die Anastasiafestspiele Deutschland. Nach diesem Großen Fest bin ich ganz für mich, unsere Familie und unser Zuhause da.

Da ich mich für Lebenswege interessiere, habe ich hier Meilensteine meines Weges bebildert. Im Anhang befindet sich die Präsentation vom Goldenen Grabow.

Schwesternkreis

Schwesternkreis

Im Sommer 2011 bekam ich von Jana eine Nachricht zum 1.Frauenkongress vom 30.September – 3.Oktober im Parimal in Hessen. Als ich dort war, wusste ich tief in meinem Bauch, dass das tragend für die Zukunft ist. Ich schrieb allen Frauen, die ich kannte, eine Nachricht mit einer Einladung und einem Bericht, was ich erlebt hatte. Seitdem haben wir einen Schwesternkreis. Auf dem Kongress 2014 ging es um die Frage, was erwachte Weiblichkeit ist. Wie definieren wir uns, wenn wir mehr als „die Frau von“, „die Mutter von“, die Karriere sind? - Mayonah, die Gründerin des Kongresses antwortete (eine Mini Mitschrift von mir): Wir können uns mit dem urweibliche Wissen wieder verbinden, uns in unsere ureigenste Kraft entspannen, uns erinnern, wer wir sind. Wir können uns mit der männlichen Seite versöhnen und eine Balance kreieren. Wir können uns an das Leben, die Liebe und die Quelle hingeben. Das uralt Weibliche ist die erlöste Weiblichkeit. Dahin gelangen wir, wenn wir das Weibliche wert schätzen, uns selbst und jede Frau, wenn wir unsere Zyklen und Phasen ehren und in innere und äußere Fülle kommen. Jede ist wunderbar. Das ist gelebte Schwesternschaft. Womit wir Teil einer globalen Bewegung sind.

Unser Schwesternkreis stärkt dieses Feld. 

Anastasiafestspiele Deutschland

Anastasiafestspiele DeutschlandAnastasiafestspiele DeutschlandAnastasiafestspiele Deutschland

„1997 hörte ich von meiner Freundin Leena (aus Südossetien * Kaukasus) zum ersten Mal von Anastasia. Und dann immer wieder. Aber es wurde 2011, bis ich die zehn Bände über sie las. Die wunderschönen Liebesgeschichten berührten mich, während die grundlegenden Aussagen zur Geschichte und Zukunft ihrer ganzen Familie mein Gehirn beschäftigten. Während ich also überall auf der Welt und in mir drin nach Lösungen für unsere immensen Probleme forschte, hatte diese Frau einen einfachen, praktikablen und sehr schönen Gesellschaftsentwurf ausgeknobelt und ihn zusammen mit Wladimir Megre auch noch wirkungsvoll verpackt und verschickt.

Seit dem Lesen der Bücher träume ich von der Siedlung, dem Familienlandsitz, der Familie, die ich gründen möchte. Ich träume von einem Festival in Berlin, bei dem sich Partner für immer finden, indem ich geschickt die vorgeschlagenen Bräuche mit unseren aktuellen Befindlichkeiten verknüpfe. Auf diesem Festival gibt es so eine Schule und einen Markt, der unsere deutschen Schätze angemessen fördert ... Ich gehe jeden Tag einen Schritt darauf zu. Und es ist schön, dass wir so viele sind, die etwas für unsere glückliche Zukunft tun.“, schrieb ich 2011 in der Leserpost der Taiga Zeitschrift. Im selben Jahr besuchte ich Robert Briechle im Allgäu, Thomas Pattock in der Lüneburger Heide, Urs Gassmann im Südschwarzwald, die Mehrgenerationensiedlung in Baden-Württemberg, Familie Blüthner in Brandenburg, später gefolgt von Weda Elysia im Ostharz und Konstantin Kirsch in Waldhessen.

Im Januar 2012 empfand ich bei einer reichen Feuerzeremonie im fiveelements auf Bali, dass ich mich zu einer Hüterin der wedischen Lebensweise entwickle. Im März stellte ich mit all meinem Mut Anastasia auf meine Netzseite und legte Infozettel an unserem Stand auf der Rohvolution aus. So begannen die vierteljährlichen Treffen in Steinreich Brandenburg bei Diane und Michael Blüthner (3.Foto), in Berlin, Avellenaue Brandenburg und Mirow Mecklenburg. Dabei entwickelte sich eine wunderbare Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Familienlandsitz-Siedlung.

Dann ging ich einen großen Schritt. Am 21.September 2013 eröffnete ich bei Annegret und Konstantin Kirsch im Waldgartendorf Hessen das 1.Siedlungsgründertreffen Deutschland und kündigte da das 1.Fest an. (2.Foto + zwei Artikel im Anhang) + Seit diesem Treffen gibt es eine noch schönere Verbindung zum Garten Weden, dem wedischen Magazin.

Ein Jahr später, zwischen 17. und 19.Oktober 2014 kamen auf der traditionsreichen Burg Ludwigstein in unserer Landesmitte 300 Menschen zusammen und feierten das erfüllte 1.Anastasiafestival Deutschland. (1.Foto) Als wir am Ende einen Baum pflanzten, fühlten wir den Raum der Liebe und unser deutschlandweites Kraftfeld. 

Im Anhang sind meine Eröffnungsworte. + Seit diesem Fest ist "Wir erschaffen Band 9" aktiv - ein prima soziales Netzwerk für Anastasialeser von Josh. smiley

Jetzt bereite ich die vielversprechenden Anastasiafestspiele Deutschland 2015 im Goldenen Grabow vor.

Ich fühle unendliche Dankbarkeit und Liebe, dass sich meine Träume wie in einem Märchen erfüllen. Ich danke meinem Mann, unseren Weggefährten und Anastasia & Wladimir Megre.

Yogafestival Mecklenburg

Yogafestival MecklenburgYogafestival MecklenburgYogafestival MecklenburgYogafestival Mecklenburg

Im Sommer 2009 begann die Vorbereitung des 1.Yogafestivals Mecklenburg. Mein Geschenk an meine Heimat. Ich durfte fünf Jahre lang das begeisterte Fest auf Schloss Daschow in der mecklenburgischen Seenplatte mit durchschnittlich 100 Partnern und 200 Gästen ins Leben rufen. (2010 - 2014) „Wie Urlaub – nur besser.“ Bettina. + „Liebe Iris, ich möchte mich auch nochmal auf diesem Wege besonders bei dir und deiner Familie für die wunderbaren Tage in Daschow bedanken. Das ganze Fest hat mein Herz berührt, es war wie in einer großen Familie. Ich bin mit diesem guten Gefühl wieder nach Berlin zurückgefahren. An dem wunderschönen Ort mit dem See, dem Schloßpark und den lieben Menschen habe ich mich sehr wohl gefühlt. Aus dem Programm habe ich sehr viel mit nach Hause genommen. Es war ein rundum gelungenes Fest und ich würde mich freuen, wenn es in einem Jahr an dieser Stelle wieder stattfindet. Liebe Grüße Kerstin." "Soo...langsam fange ich an, die Tage zu zählen und freue mich schon so sehr auf das WE, viele bekannte Gesichter zu sehen, neue dazu zu lernen und abzuschalten. Das Drei-Tage-Yoga-Festival-Wochenende wie ne ganze Woche zu genießen und viele neue Eindrücke zu bekommen. Fühl dich ganz lieb geherzt von mir. Ich freue mich schon so sehr!! Mit lieben, lachenden Grüßen Heide" Ich bedanke mich bei allen Partnern und Gästen des Festivals. heart Im Anhang befindet sich meine Rede zur Festivalfamilie. Und hier ist die Seite der neuen Veranstalter des Festivals.

Erdbeerverlag Berlin

Erdbeerverlag BerlinErdbeerverlag BerlinErdbeerverlag Berlin

Ende 2011 erschien das 1.Kinderbuch aus der Grünen Smoothie Küche „Banessa und Löwebir“. „Your Book is beautyful. Love Victoria“ (Boutenko). Meine Mutter Regine Wetzig ist die erfinderische Autorin und Clara die herzhafte Illustratorin.

+ Meine Mutter hat in unserer Familie für diese Supernahrung kurzerhand das Wort Schmusi eingeführt. heart

 

Ende 2007 erschien die DVD „yoga* zum täglichen :) üben“ - ein Live Mitschnitt einer Yogastunde in Berlin Friedrichshain. 

 

2008 schrieb ich das Buch „Yoga** als Weg, Dich selbst zu fühlen“, dass ich auf Lesungen in Parchim, Berlin, Leipzig und auf der Leipziger Buchmesse 2009 präsentierte. Im Sommer 2009 entstanden 9 Yoga Postkarten.

 

Den Erdbeerverlag gründete ich im Herbst 2008 mit meiner Leidenschaft für Design und Naturpapier. Momentan ist der Verlag inaktiv.

Yoga der neuen Zeit

Yoga der neuen ZeitYoga der neuen ZeitYoga der neuen ZeitYoga der neuen Zeit

Dezember 2002 bis Januar 2015 unterrichtete ich Yoga in Berlin Köpenick, Berlin Friedrichshain und Parchim Mecklenburg.

"Liebe Iris, ich danke dir von ganzem Herzen für 6Jahre Yoga, die mir innere Ruhe, Sanftmut und Ausgeglichenheit gebracht haben. Mit deiner ganz speziellen Art, Yoga zu unterrichten, hast du mich verändert, habe ich gelernt, mich zu akzeptieren und zu lieben, was meine Beziehungen, sowohl zu meiner Familie, zu meinem Vati und zu meinen Kindern verändert hat wie auch zu meinen Freunden. Aus ganzem Herzen, Deine Jutta" * "Berlin ist ein bisschen weniger voll ohne Dich. Hallo liebe Iris, Anna und ich sind nun auf der Suche nach einem neuen schönen Ort, an dem wir weiterhin Yoga praktizieren können. Und dabei wird ganz deutlich klar: Iris gibt es halt nur einmal. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal herzlichst für Deine Wärme, Deine Ruhe und all die kleinen Denkanstöße bedanken. Und natürlich auch die unfassbaren Erlebnisse während der paar Akrobatik-Yoga Stunden :D Ich hoffe sehr, dass Dir Euer gemeinsames Fleckchen Erde bereits ein Zuhause wird. Eine ganz herzliche Umarmung und liebste Grüße aus der bunten Großstadt Mareike" * "Liebe Iris, Vielen Dank für eine ganz neue, wichtige Erfahrung in meinem Leben: Wie intensiv es sein kann, einfach nur zu liegen.... Ich wünsche dir ein leuchtendes 2014. Liebe Gruesse Britta"

+ Zwischen Frühling 2007 & 2009 gab es mehrere Retreats im ÖkoLeA Klosterdorf mit Yoga und langen Spaziergängen. (unteres Foto) 2007 & 2008 bildete ich an der VHS Parchim 10 Kinderyoga Übungsleiterinnen und 16 Yogatrainer mit aus. Ab 2006 unterrichtete ich Kinder- & Familienyoga. Ab 2005 arbeitete ich mit den Krankenkassen zusammen. Im Frühling 2004 hielt ich einen Yoga Vortrag an der Charité. Ich danke allen Teilnehmern meiner Yogakurse. heart 

Wunderladen

Wunderladen

Ganz Frau forschten meine Freundin Andrea und ich (Mitte & rechts), wo auch immer wir waren, was jung und schön macht. Im Sommer 2002 kaufte ich zum ersten Mal Waren für uns, unsere Freunde und Familien ein. Der Laden begleitet mich seither auf meinen Wegen. 

Weltreisen

WeltreisenWeltreisenWeltreisen

Meine Eltern reisen gerne und so begann das Reisen schon in meiner Kindheit mit dem Wandercampen nach Bulgarien, Rumänien und Ungarn. Von 2005-2015 gab es noch einmal Reisen in Familie: nach Kenia, Rallye nach Breslau, Südafrika, Zürich, Mailand, VDU nach New York, Marrakesh und London.

Meine eigene Abenteuerlust brachte mich mit 17 nach Budapest und während meiner Studienzeit in Sankt Petersburg in die Hauptstädte des Baltikums, zu den großen Singetreffen der deutschen Studenten nach Kiew und Minsk, zur Baubrigade (Tomaten-, Gurken- & Melonenernte) nach Astrachan am Schwarzen Meer, auf eine Hochzeit in Nowosibirsk und an die Trasse im Ural. Am Ende des Studiums trampten wir von Athen nach Thüringen, bereisten Schweden, Finnland und die Westküste der USA. Später besuchten mein Sohn und ich meine Freundin Leena in Südossetien im Kaukasus (unteres Foto) und fuhren zu einer Hochzeit in Spanien.

Nach einigen kleineren Ausflügen kam die Zeit meiner Lernreisen: ich tanzte Tango in Nijmegen Holland und Buenos Aires (1999), machte einen Schreibkurs in Bigorio Schweiz, wurde Yogalehrerin in Neyyar Dam Indien (2002), tanzte den Tanz der Göttinnen auf Korfu, erlernte Feng Shui bei Karen Kingston in London (2003), lernte Kitesurfen in Ägypten, wurde Yogameisterin im Sivananda Ashram auf den Bahamas (2009 * 1.Foto), lief den Camino in Spanien (2010), machte eine Ayurvedakur in Sri Lanka (2011) und Rohkost Retreats bei Kate Magic auf Goa und bei Boris Lauser auf Bali (2012 * Foto Mitte).

2014 buddelte ich mit meinem Mann die Pyramiden in Visoko Bosnien mit aus.

Diese Reisen haben mich tief verbunden, mit meiner Familie und mit Menschen überall auf der Welt, die mir durch eine manchmal ganz kurze Begegnung so vertraut wurden. Durch dieses Vertrautwerden erfühlte ich die verschiedenen Kulturen und Systeme auf der Erde.

Entdeckungen

EntdeckungenEntdeckungen

Zu den bisher aufgezählten Puzzleteilen: Familie, Schwesternkreis, Anastasia, Yoga, Feng Shui, Rohe Ernährung, die Kulturen der Erde möchte ich noch drei Entdeckungen hinzufügen, die ich auf meinem Weg machen durfte und die mich unterstützten, mich zu verwirklichen. Neben Dr. Emoto aus Japan möchte ich auf Ayan Doyuk, einen Sufimeister aus der Türkei hinweisen, dem ich in Hamburg lauschen durfte: "Wenn nur 5% der Menschen diese sinnvollen Lösungen anwenden, können wir alle in bereits 5 Jahren ein viel besseres Wasser und einen schönen, sauberen Planeten haben".

Außerdem habe ich mich eine Weile intensiv mit Heilung und Schamanismus befasst. Da möchte ich die Arbeit von Rebecca Rosing Dänemark und Hi-Ah Park Korea hervorheben. 

Zum Schluss - die für mich entscheidendste Entdeckung - "Der Weg des Künstlers" von Julia Cameron. Ein Jahr lang absolvierte ich mit diesem Buch den Kurs und er hat mir das Werkzeug gegeben, um die mich teilweise überwältigenden Eindrücke auf meinem Weg doch zu bewältigen. Er befähigt mich, die vielen Bausteine des Lebens so neu zusammen zu fügen, dass aus diesem eisernen Zeitalter, wie die Yogis es nennen, das goldene Zeitalter wird.

Mopmietservice Wiegand in Berlin

Mopmietservice Wiegand in Berlin

Nach erfolgreichem Studium zogen wir nach Berlin und trennten uns kurz darauf. Ich erlebte eine sehr schwere Orientierungsphase. Ich schrieb Bewerbungen, um in meinem Beruf als Diplomsozialpädagogin zu arbeiten, besuchte Kurse an der Humboldt Universität & an der Freien Universität Berlin, schrieb verschiedene Stiftungen an, um einen Weg für die Kostenforderungen der Universität in Sankt Petersburg für die Promotion zu finden, wartete sehnsüchtig auf die Einstufung meines Studienabschlusses vom Kultusministerium und kellnerte, um meinen Sohn und mich durchzubringen. Was mich noch viel mehr beschäftigte, waren meine Herzensangelegenheiten und die völlige Umorientierung in uns allen seit 1989. Zum ersten Mal ertrugen wir einen Krieg in unserem Inneren. Ich habe mich oft gefragt, wie ich die ungesehenen Helden dieser Zeit ehren kann, sowohl die, die diesen Krieg in sich gewonnen haben, um jetzt vollen Herzens die nächste große Umwandlung in unserer Gesellschaft zu tragen, als auch die Menschen, die wir durch diese Wende verloren haben.

Nach einem Jahr verabschiedete ich mich von der Möglichkeit einer Promotion und gründete mit 23 mein erstes Unternehmen. Auf Anraten meines Vaters, der zusammen mit meiner Mutter kurz zuvor mit der DBL Parchim begonnen hatte, belieferte ich Reinigungsunternehmen mit Mop, die in biologisch abbaubarem Öl getränkt waren und Böden säuberten und pflegten. Diese Arbeit sicherte unseren Lebensunterhalt und gab mir Anlass, Zeit & Geld, um mich weiter zu entwickeln und viele Länder zu bereisen. Nach zehn Jahren brachte ich 2003 genug Mut und Kraft auf, dieses Unternehmen gut zu verkaufen und mich meiner Aufgabe ein großes Stück anzunähern. 

Studium in Sankt Petersburg

Studium in Sankt Petersburg

Mit 16 ging ich nach Halle an der Saale, wo aus der ganzen DDR Schüler zusammen kamen, um ihr Abitur in Vorbereitung auf ein Auslandsstudium an der ABF "Martin Luther Universität" zu machen. Ich kam 1988 an die "Herzen Universität" Sankt Petersburg (Foto). In meiner freien Zeit baute ich den deutschen Studentenclub auf. Während Russland umbrach und Deutschland sich einte, heiratete ich Ralf Wiegand, Bergbaustudent aus Thüringen und gebar unseren wunderbaren Sohn Paul. 

Zu Beginn des Studiums hieß die Stadt noch Leningrad und es gab Treffen zwischen FDJ & Komsomol. Wir wurden auf dem Panzerkreuzer „Aurora“ vereidigt. Wir durchlebten die Perestroika samt Lebensmittelmarken. Am Ende des Studiums änderte sich unser Stand in Petersburg durch die Währungsunion. Wir konnten uns auf einmal Karten für das Ballett und die Oper leisten, jede Woche nach Deutschland fliegen oder wortwörtlich in Champagner baden. Wir saßen sehr viele Abende zusammen und sprachen über alles und ich träumte viele Nächte auf der Suche nach einer Zukunft für Russland, die den Menschen gerecht wurde, die ich kennen gelernt hatte. Viele von ihnen waren hochgebildet, konnten Instrumente spielen, sprachen mehrere Sprachen und hatten so weiche Herzen, wie sie mir nirgend sonst auf der Erde wieder in dieser Menge begegneten. 

Um nicht noch einen weiteren Winter in der schneidenden Kälte zu bleiben, zog ich das fünfte Studienjahr mit in das vierte. Ich schrieb meine Abschlussarbeit über die psychologische Eignung eines Pädagogen und wurde dafür zu einer Promotion eingeladen. 

Kindheit in Mecklenburg

Kindheit in Mecklenburg

Ich wurde in Leipzig geboren. Mein Vater ist Ingenieur und meine Mutter Lehrerin. Ich bin eine Ursächsin und wuchs in Mecklenburg auf. Ich war gern bei Opa und Oma im Erzgebirge, mit meinen Cousins & Cousinen unterwegs, mit meinem Bruder und seinen Freunden zusammen im Garten, bei meinen Eltern auf ihrer Arbeit und auf Reisen. Im Kindergarten fing ich an, Violine zu spielen. In der ersten Klasse kam Volkstanz dazu und in der dritten Klasse kam ich in die R-Klasse, eine neu zusammen gestellte Klasse mit Russischunterricht. Später war ich beim Turnen und in der individuellen Matheförderung im Pionierhaus, im Gestüt bei der Voltigieregruppe und in der Schülerakademie, in der es monatliche Vorträge zu verschiedensten Themen gab. 

Meine Aufgabe ist es, voller Freude und Weisheit die Erde umzubauen und ich wusste als kleines Mädchen nicht, wie ich das anstelle. Ich trage in mir eine Liebe, von der sich die Welt, in die ich geboren wurde, sehr unterschied. Wir wurden mit der Entwicklung der Neutronenbombe konfrontiert, was mich dazu brachte, sehr oft innerlich zu den Menschen zu gehen, die über sie entschieden und ihnen ein Gefühl zu vermitteln, dass sie davon abbringt. Ich fragte mich, in welchem Beruf ich arbeiten könnte, um als Weise Frau zu wirken. Ich träumte von einem Mann, der mich versteht und unserer liebevollen Familie in einem schönen Land.